Empowerment in der politischen Bildung

Am Samstag, 7. Februar (9 bis 17 Uhr) und Sonntag, 8. Februar (9 bis 16 Uhr) findet in der Jugendbildungsstätte Kaubstraße eine Fortbildung zum Thema Empowerment statt.

Was bedeutet Empowerment in Räumen der politischen Bildung? Dieser und anderen Fragen widmen wir uns in dieser Fortbildung. Dabei legen wir ein Verständnis an, das Empowerment nicht im Sinne individueller Stärkung, sondern als politische Praxis in einer Gesellschaft versteht, die vielen Jugendlichen täglich signalisiert, dass sie nicht dazugehören. Wie lässt sich Empowerment in der politischen Bildungsarbeit konkret gestalten, wenn Kinder und Jugendliche von Rassismen, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit oder anderen Formen der Diskriminierung betroffen sind? Wie schaffen wir Räume, in denen nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern in denen sich Jugendliche verorten, stärken und solidarisieren können? Diese Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen der politischen Bildung, die sich auf die Suche nach Antworten begeben wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Empowerment als Haltung verstehen und in unserer Praxis verankern können. Dabei geht es nicht um allgemeine Selbststärkung, sondern um politische und kollektive Prozesse der Selbstpositionierung, der Kritik an Machtverhältnissen und des Sichtbarmachens von Wissen, das oft überhört wird. Wir arbeiten praxisnah, mit Raum für Austausch, ehrliche Reflexion und kreative Erprobung: Empowerment lässt sich nicht „durchführen“, aber es lässt sich ermöglichen, wenn wir Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und Räume offenhalten, in denen etwas Neues entstehen darf.

Bei Interesse melde dich gerne bei uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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