Projekte

Die Ausbildung von Jugendlichen zu Peer-Mediator*innen und die Begleitung der Schulmediationsprojekte ist seit 1998 ein Schwerpunkt unserer Arbeit.

Ziel der Mediationsprojekte ist es:

  • Jugendliche in ihren kommunikativen und sozialen Kompetenzen und der Reflexion ihres eigenen Konfliktverhaltens zu stärken
  • Sie in der Moderation von Konflikten zu qualifizieren
  • Sie zu Peer-Mediator*innen auszubilden

Die Jugendlichen erhalten ihre umfangreiche Schulung in einer fünf- oder sechstägigen Ausbildungswoche, die mit Übernachtung in unserer Bildungsstätte stattfindet, sowie drei anschließenden Projekttagen, in denen neben der Vermittlung der Mediationstätigkeit auch viele Übungen zur Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens wie auch Spiele zur Teamstärkung Thema sind.

Zudem haben wir - ebenfalls seit vielen Jahren - das Konzept der sogenannten „Peer-Trainer*innen" etabliert:
Wir beziehen die erfahrenen Schüler*innen aus den früheren Ausbildungsgängen bei der Ausbildung neuer Mediator*innen mit ein. Sie übernehmen mit unserer Unterstützung umfangreiche Aufgaben wie die Durchführung von Spielen und der Morgen- und Abendrunden; die Anleitung und Auswertung von Rollenspielgruppen; die Visualisierung und Vorstellung von Tagesprogrammen sowie die Durchführung von Mediationen bei Konflikten innerhalb der Gruppe.
Mit dem Konzept der Peers-Trainer*innen wird der Gedanke der Peer-Mediation konsequent weitergedacht: Jugendliche vermitteln nicht nur in Konflikten mit Jugendlichen, sondern sie geben ihr Wissen über Mediation bereits während der Ausbildung an andere Jugendliche weiter und werden als Expert*innen für gewaltfreie Konfliktlösung anerkannt.

Mittelfristig gehört es zu den Zielen unserer Mediationsprojekte, den Jugendlichen Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten an der Schule zu übertragen und damit Partizipation praktisch erfahrbar zu machen. Schließlich soll dies ihre Fähigkeit und Bereitschaft stärken, sich für das Klima an der eigenen Schule zu engagieren und auch an anderen für sie wichtigen Orten ihre Kompetenzen einzubringen.

Damit ein Schulmediationsprojekt erfolgreich sein kann, bedarf es aber nicht nur einer umfangreichen Ausbildung der Jugendlichen, sondern auch der Akzeptanz und Unterstützung seitens der Schulleitung und des Kollegiums. Hier bieten wir im Vorfeld und auch begleitend zu den Projekten Gespräche und Fortbildungen an und beraten und unterstützen die Erwachsenen an den Schulen, die das Mediationsprojekt betreuen.

Unsere Kooperationsschulen sind:

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Antiziganismus erkennen, benennen, entgegenwirken

KURZINFO

Entsprechend des überarbeiteten Musterplans für das Modellprojekt zum Thema Rassismus gegen Sinti und Roma beschäftigten sich die 25 Teilnehmenden, die derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) über den Träger Türkischer Bund Berlin (TBB) absolvieren, am ersten Tag des fünftägigen Seminars spielerisch mit eigenen Vorurteilen, erarbeiteten verschiedene Funktionen der ihnen bekannten Vorurteile und reflektierten über ihre bisherigen Erfahrungen im Rahmen ihres FSJ.

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Antiziganismus erkennen, benennen, entgegenwirken

KURZINFO

Im Zuge ihres Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) nahmen die 22 Freiwilligen des BIQ an einem Seminar unseres Modellprojektes zu Gadjé-Rassismus in der Woche vom 14.-18.11.2016 teil. Zu Beginn des Projekts sieht der überarbeitete Musterplan eine allgemeine Auseinandersetzung mit der Thematik von Vorurteilen und Vorurteilsentstehung vor. Am ersten Tag wurden dementsprechend gemeinsam mit den Teilnehmenden eigene Vorurteile behandelt und die diesen zugrundeliegenden Funktionen analysiert.

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am Beispiel unseres Modellprojektes zum Gadjé-Rassismus im Bundesprogramm Demokratie leben!

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit dem Rassismus gegen Roma und Sinti, haben uns an der Entwicklung von Materialien und Methoden erprobt und werden vielerorts als Expert*innen zu dem Thema angesehen. Je länger dieser Prozess dauert, umso stärker begleitet uns jedoch die Frage, wie wahnsinnig es eigentlich ist, als ein Gadjé-Verein ein Projekt zu Gadjé-Rassismus zu machen.

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„Wird man uns je fragen, was wir möchten oder werden wir immer fragen müssen, was wir dürfen?“ Fatima Hartmann

Seit 2015 arbeiten wir in unserem Modellprojekt mit zahlreichen jungen Menschen zum Thema Rassismus gegen Roma und Sinti. In Wochenseminaren versuchen wir durch die Vermittlung von Wissen und durch die Sensibilisierung und Selbstreflexion die Teilnehmenden zu empowern, sich gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma einzusetzen. Die Kenntnisse über Diskriminierungsmodelle, Privilegien und Deprivilegierungen, die Konstruktionsmechanismen von Vorurteilen, das Erkennen eigener rassistischer Bilder und die kritische Analyse medialer Berichterstattungen sind Bestandteile des Seminarkonzeptes und Voraussetzung für eine anschließende Aktivierung. Die Erarbeitung und ständige Modifizierung des Seminarkonzeptes aufgrund von Evaluationen und Kooperationen ist fester Bestandteil dieses Projektes.

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Es war bereits das vierte Mal in den vergangenen 18 Monaten, dass die Jugendbildungsstätte Kaubstraße zum exklusiven Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung wurde.

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Begegnung

Ein Begegnungsprojekt Kreuzberger Kinder mit und ohne direkter Fluchterfahrung vom 30.1. bis 1.2.2017

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Nach dem erfolgreichen Begegnungsseminar im Januar kamen erneut interessierte Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen.

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Ein Begegnungsseminar von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung

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Erkennen, Benennen, Entgegenwirken

Die Jugendbildungsstätte startete im März 2015 ein Projekt, welches im Rahmen des Bundesprojektes Demokratie leben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

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Radio

Im Rahmen der Seminare und Workshops werden sich die Teilnehmer_innen mit medialen Inszenierungsformen in den Bereichen Fernsehen, Print und aktuellen Onlineangeboten auseinandersetzen.

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Deeskalation

Inhalt unserer Deeskalations-Seminare ist die Auseinandersetzung mit gewalttätigen Situationen, mit denen sich die Jugendlichen in ihrem Alltag mit Gleichaltrigen konfrontiert sehen.

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Mediation

Die Ausbildung von Jugendlichen zu Peer-Mediator*innen und die Begleitung der Schulmediationsprojekte ist seit 1998 ein Schwerpunkt unserer Arbeit.

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Macht mit bei Sinando!

Einzigartig sein
Gebt eurer Gruppe ein Profil, welches sie so darstellt, wie ihr sie seht! Ihr könnt euch beschreiben, selbst produzierte Filme, Fotos und Musik hochladen und dadurch anderen Gruppen ermöglichen, sich ein Bild von euch zu machen.

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logo Antiziganismus

Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus

Das Handbuch bietet Methoden für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zum Thema Antiziganismus und zur Geschichte der Sinti und Roma, um sie Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Bildungs- und Gedenkstätten, Universitäten und Hochschulen sowie Schulen zur Verwendung in Bildungskontexten zur Verfügung zu stellen.

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Briefksten

Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland - wie macht sich das in einer Gesellschaft bemerkbar und welche Bedeutung hat dies? Menschen, die in ein anderes Land emigrieren, können vielfältige Gründe dafür haben.

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